Gartenfachberatung

„Kontaktdaten unserer Gartenfachberaterin“:

Paula Apitz

email: PaulaApitz@aol.com

Mobiltelefon: 0176 / 28 28 03 53

 

Liebe Garten- Freundinnen und Freunde

November, das Gartenjahr 2018 ist noch nicht ganz zu Ende. Die Wasseruhren sind schon abgelesen, die Regentonnen leer, die Sonne scheint bei 20° und der Garten ist staubtrocken.

Jetzt heimische Stauden, Hecken und Beerensträucher zu pflanzen ist ohne einschlämmen und ergiebigen Regen ein Wagnis.

Die übliche Gründüngung abgeernteter Flächen ging selten auf.

Einzige Rettung, den Boden vor Austrocknung und Frost zu schützen und mit Nährstoffen anzureichern, ist das farbenprächtige Laub. Wer es nicht hat, muss beim Nachbarn betteln gehen. Doch wer gibt schon ohne weiteres ein Stück des „Gold des Gärtners“ her? „Tausche Äpfel gegen Laub“, davon hat der Gartennachbar aber selber genug in den Stiegen liegen. Birnen wären schön, nur die sind selten, Thuja sei dank?

Gut, dann kommt jedes Blättchen und jeder Grashalm der länger als 5 cm ist beim letzten Schnitt dieses mal nicht auf den Kompost, sondern auf die Beete zur Freude der Erd- und Himbeeren. In dem BSR Sack siecht ohnehin der Buchs mit Zünsler vor sich hin.

Die Rose, spät geschnitten und längst verschenkt, jetzt treibt sie tatsächlich nochmal aus. Das Aufblühen wird ihr der Frost vermasseln und im Frühling hilft dann nur noch die Schere und dann heisst es tief schneiden. Das Werkzeug ist ohnehin schon gepflegt verstaut.

In der kleinen Wildblumenwiese, den blühenden Herbstastern und der 2. Blüte des Lavendels summt und brummt es immer noch. Bitte nicht stören! Wir überwintern hier! Rückschnitt zwecklos!

Die Benjes-Hecke ist ohnehin schon gut bestückt mit dem Obstbaumschnitt nach der Ernte und ihren Untermietern, Igel, Reptil und wer sich sonst noch schützen und später nützlich machen will.

Bevor der letzte Gartenstuhl ins Haus kommt, die Vogeltränke aufgefüllt ist, Platz nehmen und den Rest Wasser aus der mitgebrachten Flasche trinken. Die Vögel baden und singen. Alle anderen sind ruhig.

Hier und jetzt abwarten, ob und wann der Regen und der Winter kommt?

Besser Licht ausmachen und das dann doch lieber zu Hause bei Kräutertee,

,Apfelkuchen, Quittengelee, Kürbissuppe und Holunderschnaps, natürlich alles aus eigener Produktion.

Was kommt nächstes Jahr ins Mischbeet und später auf den Tisch?

Vielleicht klappt es ja 2019 mit den Bohnen. Zeit für Pläne und Veränderungen, Schritt für Schritt.

Zwischendurch geht`s immer mal wieder raus in die Natur, Wintergemüse ernten und nachsehen ob Karl Förster recht hat: „es wird durchgeblüht“./.

P.S.: Fotoapparat und Wasserflasche nicht vergessen, die Badesaison für Vögel und Co. ist nie zu Ende.

Meine Kontaktdaten sind auf der Internetseite und demnächst auch auf der neuen Schautafel am Vereinshaus zu finden.

In Zukunft werde ich von Zeit zu Zeit zu Themen rund um den Garten einen Newsletter erstellen, Mitglieder und Vorstand fachlich begleiten, Informationen weitergeben und mit eurer Unterstützung Projekte anschieben.

Besonders am Herzen liegt mir der Umwelt- und Naturschutz in Zusammenspiel und Einklang mit der Nutzung unserer Kleingartenanlage.

Ich freue mich über das Interesse und weitere anregende Gespräche mit euch und allen Neupächtern, telefonisch, per mail und persönlich.

Eure Gartenfachberaterin

Paula


„Naturnahes Gärtnern“ 

Liebe Gartenfreunde,

nachfolgend der Link zum naturnahen Gärtnern:

https://www.gartenfreunde.de/im-fokus/naturnahes-gaertnern/


Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,

in diesem Jahr besteht unsere Dauerkleingartenanlage seit dem

  1. September 1954 – nunmehr 65 Jahre.

Vor 40 Jahren, am 12. Februar 1979, fand die erste

Welt-Klima-Konferenz statt.

Das Thema „Kleingärten im Klimawandel“ wird uns in der kommenden Gartensaison weiterhin herausfordern.

Unsere Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen „Gartenfreund“ hat uns auch im vergangenen Jahr bereits umfassend informiert und die beiden neuesten Ausgaben knüpfen daran an:

In der Februar Ausgabe

Seite 5 – „Kleingartenentwicklungsplan – gut gemeint, aber keine Lösung“, äußert sich Günter Landgraf, Präsident zur Sache.

Seite 8 – Der Berliner Gartenfreund, Verband aktiv –

Berlin im Klimawandel – Wir tun was für das Wetter

Zu diesem, für uns bedeutsamen Themenkomplex:

Klimawandel-Klimaschutz-Klimaanpassung,

habe ich recherchiert, viel gelesen und einige interessante Links zusammengestellt. Diese Links bieten viele Informationen und Anregungen zum Thema „Kleingärten im Klimawandel“.

 

GARTENFREUNDE – für Stadt- und Kleingärtner,

bietet Interessenten ganzjährige Informationen und einen Newsletter

Naturnahes Gärtnern – Klimaangepasstes Gärtnern:

https://www.gartenfreunde.de/im-fokus/naturnahes-gaertnern/

Landesverband Berlin DER GARTENFREUNDE EV.,

bietet Tipps für den Garten und Kooperationen

https://www.gartenfreunde-berlin.de/kooperationen

„Klimagärten“

www.klimagaerten.de

„Berlin summt“ (Seminare Termine 2019), bietet z.B. einen Download:

Broschüre mit Pflanztipps

https://berlin.deutschland-summt.de/home-berlin.html

Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN):

Naturnaher Grünraum:  Arbeitsgruppe „Kleingärten“, Nabu, BUND, Naturschutzzentrum Ökowerk, Tierschutzverein, Grüne Liga Berlin, Landesverband Berlin der Gartenfreunde

http://bln-berlin.de/downloads/

Berlin – Onlinebeteiligung 

https://meingruenes.berlin.de/mitreden/

Deutscher Wetterdienst,

bietet aktuelle Wetterdaten, für Kleingärtner

https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/freizeitgaertner/2_pflanzenentwicklung/_node.html